MILTON FRIEDMAN

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Society doesn't have values. People have values.
Milton Friedman

Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.
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Milton Friedman

ÜBER ALLEN
Die Friedmans sind eine herausragende Gruppe des Schreibens und Denkens sehr kundiger Menschen. Alle zusammen decken sie einen weiten Kreis von Themen ab, ausgehend von der Wirtschaft bis hin zum amerikanischen Jahrtausend und der globalen Welt, die Thomas als flach bezeichnet. Bei fast jedem Thema findet sich ein Friedman; was wechselt, das ist der Vorname.
Über diesen eindrücklichen „Friedmännern“ thront aber – nur virtuell zwar – ein Mann, der sie alle noch toppt. Es ist Milton Friedman. In einem seiner Bücher empfiehlt Paul Krugman der Leserschaft, sie sollten alte Bücher lesen, wenn sie das wirtschaftliche Denken von heute verstehen wollten. So bringt Krugman die Leute auf die richtige Spur, deren eine eben zu Milton Friedman führt.
Eigentlich tönt es recht unspektakulär, was der Mann zu Papier gebracht hat. Es sind Arbeiten zur Makroökonomie, und – besonders herausragend – zur Geldpolitik. Darin entwickelte er unter anderem die Vorstellung vom so genannten permanenten Einkommen. Die Menschen würden ihre Einkommen auf lange Sicht betrachten, weshalb sie nicht davon abzuhalten seien, wenigstens für eine gewisse Zeit, einen höheren Konsum zu tätigen, wenn sie konjunkturell getroffen worden sind. Miltons Antworten zu solcherlei Fragen sind auch in den Unternehmen von Belang: sollen sich die Unternehmen kurzfristig ausrichten und was handelt es sich dabei ein, und was geschieht, wenn sie sich einer langfristigen Perspektive verschreiben?
Kein Wunder, dass Milton Friedman auch kluge Anforderungen an einen funktionierenden Staat formulierte, zu denen unter anderem der Schutz der privaten Eigentumsrechte zählte. Ein eigentlicher Leuchtturm war er aber in der Geldpolitik. Seiner Zeit weit voraus, machte er die Vorteile flexibler Wechselkurse bekannt. Es sei einfacher, die Uhr auf jene umzustellen, nach denen sich alle ausrichten. Genauso sei es einfacher, einen einzigen Preis, den Wechselkurs, zu verändern, als darauf zu warten, bis das viele Leute gemacht haben. So machte er plausibel, was sich in der Realität bestätigte, dass es effizient sein musste, eine gemeinsame Währung zu halten. Die Kosten sinken und Unternehmensplanung kann aussagekräftigere Ergebnisse liefern.
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BIOGRAPHIE
1912 – Milton Friedman kommt am 31. Juli 1912 in Brooklyn, NY auf die Welt. Er ist das vierte Kind und der erste Sohn einer Immigrationsfamilie aus dem heutigen Ungarn.
1928 – Im Jahr seines Highschool-Abschlusses stirbt sein Vater. Seine Mutter und seine zwei älteren Schwestern müssen nun für die Familie sorgen.
1932 – Milton Friedman erhält seinen Bachelor an der Rutgers University mit den Hauptfächern Buchhaltung und Ökonomie. Trotz den familiären Umständen ist dies von ihm erwartet worden. Finanziert hat er sich mittels einem Stipendium und zahlreicher Nebenjobs. Danach studiert er für seinen Master an der University of Chicago Ökonomie. In dieser Zeit lernt er seine zukünftige Frau Rose kennen. Sie wird ihn bis an sein Lebensende begleiten als aktiver Partner in seinem akademischen Tun.
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WERKE
Capitalism and Freedom – Kapitalismus und Freiheit (1962)
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The monetary history in the united states from 1867 – 1960 (1963)
(Co-Autor: Anna J. Schwarzer)
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Freedom to Choose – Die Freiheit zu Wählen (Milton and Rose Friedman; 1970)
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