IMMANUEL KANT

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Immanuel Kant

KANT: DIE GOLDENE REGEL
Wo soll man ansetzen bei Immanuel Kant? Beim ewigen Frieden und der Herstellung einer vollkommenen Ordnung, bei der goldenen Regel oder seinen Werken zur Vernunft? Was, wo doch eigentlich alles gleich klassisch und doch aktuell wirkt? Der ewige Frieden erscheint angesichts der Volksaufstände in der arabischen Welt allerdings reichlich illusorisch, zumindest sehr verfrüht.
Immerhin wehren sich da Menschen gegen jahrelange Unterdrückung und Perspektivelosigkeit ihrer Regime. Und doch hätte Kant auch im Morgenland etwas zu sagen, beispielsweise darüber, was Despoten wert sind, wie man den Menschen Orientierung und eine Zukunft geben könnte. Damit Stabilität und Vertrauen wachsen – Formate, nach denen die Wirtschaft so sehr ruft.
Frieden stellt sich ein, wenn nach allgemeinen Regeln gehandelt wird. Gegenseitigkeit – also Leistung gegen Leistung – genügt den einen als massgebliche Leitlinie, andere dagegen haben es mit Kants goldener Regel. Sie lehrt, dass du dich nicht anschicken sollst, einem anderen aufzubürden, was du dir selbst nicht antun willst. Umfassender formulierte er so: «Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person als in der Person jedes anderen, jederzeit als Zweck, niemals bloss als Mittel brauchst.» Daraus spricht eine ungeheure Sensibilität für sich, aber auch die anderen.

Kant hat die Vernunft nicht selber erfunden, aber er wird mit ihr geradezu identifiziert. Dabei fordert er freies Selbstdenken. In Wirtschaft und Gesellschaft läuft allerdings sehr vieles gar nicht vernunftgemäss, sondern weit mehr auf emotionalen Schienen ab. Emotionales Verhalten kann befreiend, erlösend und integrativ wirken – zweifellos. Wirtschaft und Gesellschaft könnten ohne Emotionen kaum Bestand haben. Aber ohne Vernunft lösten sich die Emotionen rasch in nichts auf.

Die SMP ist eine Anbieterin von betriebswirtschaftlichem Denken und Handeln. Sie tut dies aber im Wissen darum, dass Wirtschaften auf festen Werten und Grundlagen abgestützt sein muss. Zur Management Weiterbildung gehört eben etwas mehr als nur das Pauken bestimmter Tools und Formeln. Die SMP begleitet Sie gerne bei solcher Art von Arbeiten an sich selbst.
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BIOGRAPHIE
1724 – Immanuel Kannt wird am 22. April 1724 als viertes Kind des Sattler- und Riemersmeisters Johann Georg Kant und dessen Frau Anna Regina geboren. Von seinen insgesamt 8 Geschwistern erreich nur 4 das Erwachsenenalter. Sein Elternhaus ist stark pietistisch geprägt und seine Mutter für Bildung sehr aufgeschlossen.
1732 – Kant besucht das streng pietistische Collegium Fridericianum, wo er während 8 Jahren gefördert wurde und stets Klassenprimus war.
1740 – Nimmt er das Studium an der Königsberger Universität Albertina auf. Er interessiert sich sehr für die Naturwissenschaften und studiert u. a. Philosophie, klassische Naturwissenschaften, Physik und Mathematik.
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WERKE
Kritik der reinen Vernunft (1781)
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Kritik der praktischen Vernunft (1788)
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Kritik der Urteilskraft (1790)
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